Freitag, 14. November 2014

Wieviele Städte be-kleiden mich heute?

Vor einigen Tagen hat mich eine Freundin gefragt, wo ich meinen Schal - den ich an dem Tag trug - gekauft habe. Ich musste kurz überlegen und erinnerte mich dann, dass ich ihn aus Washington habe. Dabei fiel mir auf, dass fast alle Kleidungsstücke, die ich an diesem Tag an hatte, aus irgendwelchen Städten von irgendwo auf der Welt waren.

Das hat mich etwas beschäftigt, so dass ich mal bewußt einen Blick in meinen Kleiderschrank gewagt habe um zu eroieren, woher denn nun meine Kleidungsstücke stammen. Und tatsächlich, mein Kleiderschrank ist eine Reisekiste.

Da sind Jeans aus Madrid, Shirts aus Seattle, London und Toulouse, ein Mantel aus New York, eine Lederjacke aus San Francisco, Schuhe aus Singapur, Mailand und sogar Teheran, Schals aus Delhi, Miami und Johannesburg und ganz zu schweigen von den Handtaschen, die ich besitze...aus Barcelona, Tokio, New York, Bangkok...














































Woran liegt's? Klar, weil ich die Möglichkeiten habe und nicht gleich jede andere Frau mit dem gleichen Teil herumläuft. Und weil ich für Markensachen z.B. aus Amerika in Amerika weniger zahle, als in Deutschland. Qualitätsmäßig nimmt sich das folglich auch nichts. Einen Paschmina-Schal z.B. bekomme ich am günstigsten in Indien, genau wie Lederware. Die kann ich mir z.B. in Indien schneidern lassen und dann ist es ein Einzelstück.






































In vielen Ländern bzw. Städten wie Shanghai oder Singapur ist Kleidung aber auch teurer als bei uns, z.B. von Marken wie Zara, Esprit, H&M - oder auch höherpreisige von Ralph Lauren, DKNY, Boss, Armani. 






























Vorsicht ist geboten bei Fake-Sachen. Was Fakes angeht, sind China und Thailand absolute Vorreiter! Dort bekommt man alles - aber wirklich alles als Fake. Sei es Technik, Kleidung, Kosmetik, Arzneimittel, Brillen, Schmuck, Schuhe, Handttaschen, etc. die Liste ist lang. Selbst hier gibt es unterschiedliche Qualität. Ein guter Fake kostet schon mal mehrere hundert Euro und die Produkte, die man in diesen Ländern kaufen kann, sind wirklich täuschend echt nachgemacht. Die Markennamen werden minimalst verändert und plötzlich wird aus Rip Curl - Rip Girl oder aus Adidas - Adibos schön ist auch SQNY statt SONY. Von Fakes sollte man die Finger lassen, da hält man lieber Ausschau nach guten Outlet-Malls, die es z.B. auch in Deutschland gibt.

Sehr schöne Outlets sind z.B. "Outletcity Metzingen" oder "The Style Outlets Zweibrücken".

Mein Fazit: 
Ich kaufe gerne Kleidung, etc. im Ausland, wenn es sich um Marken handelt, die ich z.B. bei uns nicht bekomme oder die in anderen Ländern einfach günstiger sind. Das steht fest! Dennoch finde ich es wirtschaftstechnisch wichtig auch in Deutschland einzukaufen und es ist, z.B. was Technik anbelangt qualitätsmäßig sicherer.

 

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