Das "Stachele" wie ich es nenne, besteht aus meinem Stachelbeersirup und einem Lieblingssekt oder -Prosecco. Ich nehme sehr gerne den Riesling-Sekt vom Weingut Fitz-Ritter.
Bevor ich Euch nun verrate, wie aus dem Stachelbeersirup das "Stachele" wird und welche Zutaten noch dazugehören, hier erst mal die Anleitung zum Herstellen des Stachelbeersirups:
Stachelbeersirup
Zutaten (ergibt ca. 800 ml Sirup)
1 kg Stachelbeeren
600g Zucker
300ml Wasser
Wer mag, kann einen Spritzer Vanilleextrakt hinzugeben
Bezüglich des Verhältnisses Stachelbeeren zu Zucker rechnet man normalerweise 1:1, allerdings nehme ich ein bisschen weniger Zucker, ich mag es nicht ganz so süß.
Die Früchte waschen, putzen und einmal durchschneiden. Die Fruchthälften mit dem Wasser in einem Topf aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze ca. 15 Min. zerkochen lassen. Mit Hilfe eines feuchten Geschirrtuchs durchpassieren. Vorsicht: nicht zu doll drücken, damit man einen klaren Saft erhält. Ich lege das Geschirrtuch in ein Sieb und hänge es über ein Gefäß um den Saft aufzufangen.
Den Saft mit dem Zucker und eventuell Vanilleextrakt einkochen lassen und den Schaum abschöpfen. Sollte der Sirup zu stark gelieren, kann man noch etwas heißes Wasser dazugeben. Den noch heißen Sirup zügig in ausgekochte Flaschen oder Einmachgläser füllen und verschließen.
Den verschlossenen Sirup kann man an einem dunklen, kühlen Ort bis zu einem Jahr aufbewahren.
Nun zum "Stachele" ;-)
Ich verwende am liebsten ein Rotweinglas.
In das gebe ich vorbereitete Stachelbeereiswürfel.
Nun befülle ich das Glas mit ca. 2 cl Sirup und gebe
ca. 1 cl Aperol dazu.
Das Sirup und den Aperol nun gut vermischen und mit Sekt (2/3) und Sprudelwasser (1/3) auffüllen.
Wer mag, kann noch Ingwerscheiben oder Orangenscheiben nach Belieben dazu geben.
Das zischt und erfrischt!