Montag, 27. Oktober 2014

Räucherlachs-Quiche

Zurück aus meiner kurzen Blogpause habe ich mich an ein Yummi-Rezept ;-) von einer lieben Freundin für einen Flammkuchen mit Räucherlachs, Spinat und Meerrettich, erinnert. Das klang so wahnsinnig lecker, dass ich es etwas abgewandelt habe und nun wurde daraus eine Räucherlachs-Quiche.

Dieses Rezept habe ich zum Anlass genommen, um bei der nächsten Runde "ich backs mir" von Clara von tastesheriff  mitzumachen, denn das Motto lautet im goldenen Oktober: QUICHE!
Und da ich ja, wie Ihr wisst, Quiches und Tartes in fast allen Variationen liebe, passt dieses Thema perfekt! 






Räucherlachs-Quiche

Zutaten für ca. 4 Personen (Quicheform Ø 28 cm)

Für den Teig
1 Ei
130g kalte Butter
250g Mehl
eine Prise Salz
Olivenöl oder Margarine für die Form 
Mehl für die Arbeitsfläche

Für den Belag:
1 TL gelbe Senfkörner
400 g saure Sahne
3 Eier
1 TL scharfer Senf
2 EL Sahnemeerrettich (aus dem Glas)
Salz, Pfeffer

Außerdem: 
1/3 kleine Salatgurke 
100 g Baby-Spinat 
1 EL Kräuterbutter
jeweils 1–2 EL gemischte Kräuter (z.B. Dill, Schnittlauch, Basilikum; frisch geschnitten) 
5 EL Gemüsebrühe 
Pfeffer
150 g Räucherlachs (in Scheiben) 
Nach Belieben frische Merrettichspäne


Die Eier mit 2 EL kaltem Wasser verquirlen. Die Butter in Stücke schneiden, mit dem Mehl und den verquirlten Eiern schnell zu einem glatten Teig verkneten. Die Quicheform mit Öl oder Margarine einfetten und mit Mehl ausstäuben. Mit dem Teig auslegen und dabei einen Rand hochziehen. Teig in der Form etwa 30 Minuten kühl stellen.

Für den Belag die Senfkörner in einem kleinen Topf in Wasser 10 bis 15 Minuten köcheln, in ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Die saure Sahne mit den Senfkörnern, dem Senf und dem Meerrettich aus dem Glas verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. 100g vom Räucherlachs klein schneiden und mit in die Senfsahne geben.

Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig in der Quicheform mit einer Gabel einstechen, damit er keine Blasen schlägt. Die Senfsahne gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Die Quiche im Ofen auf der untersten Schiene etwa 20 Minuten backen, danach ca. 25 Minuten auf der mittlersten Schiene goldbraun backen.

Die Gurke schälen, längs halbieren, entkernen und quer in dünne Scheiben schneiden. Spinat verlesen, waschen und trocken schleudern. Die Kräuterbutter in einer Pfanne erhitzen und die Gurke darin bei milder Hitze andünsten. Den Spinat mit den Kräutern dazugeben, kurz erhitzen und die Brühe hinzufügen. Mit Pfeffer würzen. Den restlichen Räucherlachs in Stücke schneiden. Das Gurken-Spinat-Gemüse und die Lachsstücke auf der Quiche verteilen. Nach Belieben frische Merrettichspäne drüberraspeln.





















Dazu passt hervorragend ein kühler Weißwein. Wir haben einen Weißen Burgunder vom Weingut Klemens Andres, Niederkirchen/Pfalz, getrunken. 





















Am nächsten Tag kann man die Quiche auch sehr gut kalt verzehren ;-)

 

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Herbstdeko - Tipps zum Dekorieren und Fotographieren

Ich finde ja, dass der Herbst eine tolle Zeit zum Dekorieren ist. Der Herbst bietet so viele warme Farben und Deko-Artikel, die der Natur nachempfunden sind, mit denen man das Zuhause gemütlich einrichten und gestalten kann. Wenn es einem Spaß macht, bei einem Spaziergang zu schauen, was da so herumliegt und was sich zur Dekoration anbietet, hat man schon viele Ideen gesammelt um im Geschäft auf die Suche nach den passenden Artikeln zu gehen.

Kastanien, Äste, tolle bunte Blätter, ein bisschen Moos, Baumrinden, Kürbisse und natürlich dürfen Kerzen für die abendliche Gemütlichkeit nicht fehlen.

Gerne werden Kränze für die Haustür gebastelt, Tischdekoration oder Anrichten dekoriert. Ich habe mich für diesen Herbst ganz meinem Sideboard gewidmet. Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Sideboard, eine Anrichte oder einen Kaminsims zu dekorieren.

















So wird z.B. bei meiner Variante des "Links-Rechts-Prinzips", im "Zentrum" ein großer, dominanter Gegenstand platziert - wie hier ein Spiegel. An den Seiten befindet sich jeweils ein hoher Gegenstand. Da ich die Vase mehr im Zentrum haben wollte, wurde der Blumenstock rechts mit dem Reisig auf der linken Seite hinter der Holzkiste aufgefangen, so dass hier ein Gleichgewicht stattfindet. Vor die hohen Gegenstände an den Seiten kann man eigentlich alles dekorieren, was einem gefällt, hier ist nur auf die Anordnung von Farben zu achten. Links habe ich weiße Kürbisse und rechts die weißen Kerzenständer und den Vogel angeordnet. Um noch etwas mit den herbstlichen Farben zu spielen, wird das Orange jeweils links und rechts mit Tischsets und im Mittelblock mit den Blüten und den Blättern aufgefangen. Das etwas dominierende Grün wurde über die komplette Anrichte verteilt - hier kann man mit Farbnuancen experimentieren. Dunkel und hellgrün oder auch etwas mehr ins bräunliche, es sollten aber nur warme Farbtöne sein.

Noch einmal zusammengefasst:

Wie dekoriere ich ein Sideboard/Anrichte

- Großer Gegenstand (z.B. Spiegel) ins Zentrum - Mitte
- Hohe Gegenstände jeweils rechts und links
- Eine dominierende Farbe akzentweise über die ganze Fläche
- Gleiche Farben jeweils links und rechts aufgreifen









































Die Dekoartikel sind überwiegend aus dem Baumarkt. Der grüne Vogel, die Blätter und die Maiskolben habe ich bei NANU NANA gekauft. Die Vase bei Möbel Martin.





















Bei einer "Schalen-Dekoration" kann man das "Links-Rechts-Prinzip" ebenfalls anwenden. Die orangene Farbe der Windlichter links habe ich mit den Lampionblumen rechts aufgefangen. Den weißen Kürbis mit dem weißen Gitterwindlicht. Auch hier dominiert das Grün in der kompletten Schale.

Das Moos, die Baumrinden und das Gitterwindlicht sind vom "Das dänische Bettenlager", die orangefarbenen Windlichter von Leonardo und die Schale von Depot.

Das Fotographieren einer solchen Dekoration stellt einen Laien vor recht schwierige Aufgaben. Die schwierigste dabei ist es, den Spiegel auszutricksen. Denn man sollte vermeiden, dass man selbst (oder die Kamera) im Spiegel erscheint. Hierzu plaziert man die Kamera mittig vor dem "Objekt" - hier vor der Anrichte - auf einem Stativ. Man richtet sie so aus, dass man von "unten" nach "oben" fotographiert. Die Kamera ist tiefer eingestellt als das Objekt und somit nicht auf einer Ebene. Um die Spiegelung eines Fensters in dem Spiegel zu vermeiden, verwendet man einen Blitz. Diesen richtet man auf die Lichtquelle aus - man blitzt sozusagen gegen die Lichtquelle.

Eine weitere Schwierigkeit stellt die Vase dar, in der der Kameramann und die Kamera selbst gespiegelt wird. Um wenigstens den Kameramann nicht im Bild erscheinen zu lassen, verwendet man den Selbstauslöser (Einstellung 10 Sek.). Möchte man jetzt auch noch die sehr leichte Spiegelung der Kamera aus dem Bild wegbekommen, kommt man nicht um eine Bildbearbeitung drumherum. Ich habe darauf verzichtet.

Die einzelnen Elemente auf der Anrichte zu fotographieren ist wiederum recht einfach. Die Kamera wird von oben auf z.B. die Schale ausgerichtet. Man kann einen Blitz verwenden, wenn es zu dunkel ist, aber ansonsten ist hier ein Blitz nicht notwendig.

















































Viel Spaß wünsche ich Euch nun beim herbstlichen dekorieren und ausprobieren.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Fundstück #5: Weißer Tee

Also eigentlich stimmt der Post-Titel nicht ganz, denn ich habe gar nicht wirklich ein Fundstück im klassischen Sinne. So dass ich den Post "No-Fundstück" nennen müsste ;-)

Ich war in Shanghai auf der Suche nach Weißem Tee.
























China ist das größte Anbaugebiet für weißen Tee und ich ließ mir sogar von einer chinesischen Kollegin in chinesischen Schriftzeichen aufschreiben, was: "ich möchte weißen Tee kaufen" heißt. Ich war in unzähligen Supermärkten, Teegeschäften und chinesischen Spezialitätenläden und habe nach weißem Tee gesucht - ohne Erfolg! Aber ich wollte unbedingt diesen Tee, denn er ist sehr gesund und schmeckt so gar nicht nach grünem Tee (es ist ein grüner Tee)! Die hochwertigste Sorte ist Yin Zhen. Weißer Tee enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die freie Radikale in den Körperzellen binden und das Immunsystem stärken. Die Herstellung des weißen Tees ist sehr aufwendig, das erklärt auch den hohen Preis.

Da ich nun in China keinen weißen Tee gefunden hatte, ging ich bei uns zum Teehändler. Ich liebe dieses Tee-Geschäft, wegen der Auswahl und dem sehr fähigen Personal. Die Sorte, die ich mir für den ersten Probetee ausgesucht habe heißt: Par Mu Tan - "Die weiße Pfingstrose". Das ist sozusagen der Einsteigertee, weil er recht mild im Geschmack ist.

Und hier ist nun mein Fundstück - aus Deutschland - weißer Tee!















































Sonntag, 28. September 2014

Fragen und Antworten beim LIEBSTER award!

Ich bin ganz aufgeregt, denn die liebe Verena von Fräulein Immerglück hat mich für den  

LIEBSTER award nominiert. 


Dafür hat sie sich 11 Fragen für mich ausgedacht, bei denen es um Reisen und ums Bloggen geht. Bei dem Liebster award dürfen neue Blogs bzw. Blogger, die noch gar nicht so lange in der Bloggerwelt unterwegs sind, 11 Fragen beantworten . Das finde ich besonders spannend, denn als "neuer Blogger" ist es oft schwer, Leser zu gewinnen und sich generell überall in den Netzwerken zurecht zu finden. Man muss ein bisschen herumtesten und ausprobieren, was bei den Lesern ankommt - aber letztendlich darf man den Spaß daran nicht verlieren und ich kann Euch sagen, es macht mir wahnsinnige Freude mit dabei zu sein ;-)

Die Regeln für den Liebster award lauten wie folgt:
  • Danke der Person, die Dich nominiert hat und verlinke ihren Blog bei Dir
  • Zeige in Deinem Blog, dass Du teilnimmst
  • Beantworte 11 Fragen
  • Nominiere 5 - 11 weitere neue Blogger für den Liebster award
  • Überlege Dir 11 Fragen für die nominierten Blogger
  • Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster award Blog-Artikel
  • Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel

Hier nun die Fragen, die sich Verena für mich ausgedacht hat...

1. Wenn Du die Wahl hättest, würdest Du lieber auf dem Land oder in der Stadt leben?
Zugegeben, das Stadtleben bietet einige Vorteile. Man hat sehr gute Anbindungen überall hin, ist im Trubel wenn man das möchte, schnell mal um die Ecke etwas einkaufen und generell kurze Wege zum öffentlichen Leben, aber ich bevorzuge das Land. Durch meinen Beruf bin ich so viel unterwegs, da genieße ich die Ruhe zu Hause in einem kleinen Ort. Man hat einen etwas innigeren Kontakt zu den Menschen um einen herum und ich liebe die frische Luft ;-)

2. Was ist Dein Lieblingsort zu Hause?
Das kann ich gar nicht so genau sagen...ich fühle mich in meinem Wohnort sehr wohl, gehe dort gerne durch den Wald und ich liebe die Pfalz.

3. Und welcher Ort hat Dir auf einer Deinen Reisen ganz besonders gut gefallen?
Mein Herz schlägt für New York! Diese Stadt ist so faszinierend und ich entdecke immer wieder idyllische Oasen, bewundernswerte Fleckchen und atemberaubende Gebäude - einfach großartig!

4. Kommst du in der Regel auf den letzen Drücker am Flughafen/Bahnhof/Fähranleger an oder planst Du sehr großzügige Zeitpuffer ein?
Ich bin recht entspannt, was Abfahrtszeiten angeht. Allerdings hasse ich Unpünktlichkeit und ich bin immer gerne etwas früher als zu spät dran. Allzugroß ist mein Zeitpuffer aber nicht ;-)

5. Was ist Deine leckerste kulinarische Entdeckung, die Du auf einer Reise gemacht hast?
Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Ich zähle einfach mal meine leckersten drei Entdeckungen auf: Meine erste "Tom Ka Gai" (Thailändische Hühnersuppe) in Bangkok, "Austern" in Seattle und ein "Thunfischsteak" in Singapur.

6. Mal abgesehen von Freunden, Partner oder Familie: Worauf freust Du Dich beim nach Hause kommen am meisten? 
Auf mein eigenes Bett!

7. Was war Deine merkwürdigste Begegnung, die Du unterwegs gemacht hast?
Das war die Begegnung mit der Christus-Statue in Rio de Janairo. Das Gefühl ist für mich heute noch unbeschreiblich. Keine Ahnung warum, aber die Statue hat mich sehr berührt.

8. Was bevorzugst Du: e-reader oder Buch?
Ganz klar: Buch! Ich möchte blättern und den Geruch von Papier in der Nase haben.

9. Was ist Dein Lieblingsbuch?
Ich habe kein Lieblingsbuch, aber ich lese wahnsinnig gerne die Bücher von Nora Roberts als J. D. Robb

10. Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
Als ich meinen Job als Flugbegleiterin angefangen habe, hat mir mein Mann ein Büchlein geschenkt, in dem ich all meine Erlebnisse auf Reisen festhalten und niederschreiben konnte. Irgendwann habe ich dann angefangen, auch Rezepte zu notieren und diese Speisen zuhause nachzukochen. Das wollte ich gerne mit anderen teilen, denn ich war auf der Suche nach Rezepten immer wieder über Food- und Reiseblogs gestolpert und fand das wahnsinnig interessant. Als das Büchlein voll war, hab ich mit dem Blog angefangen ;-)

11. Was ist für Dich das Schönste am Bloggen?
Ich freue mich darüber, die schönen Dinge des Lebens ob nun mit Reisen oder Kulinarischem mit anderen zu teilen. Es ist schön, so viele "Gleichgesinnte" zu treffen, sei es online oder privat. Ich habe durch das Bloggen die Fotographie für mich entdeckt und mag es, die Dinge ins "rechte Licht zu rücken". Es ist genial, dabei zu sein ;-)

Und folgende Blogs nominiere ich:

Constanze von Das wunderbare Leben

Markus von Get on Board

Christina von Mamlo Connection

Barbara von Barbaralicious

Katrin von Viel unterwegs


Meine Fragen an Euch:

1. Wohin hast Du als Kind mit Deinen Eltern Reisen unternommen?

2. Bist Du eher der/die "am Strand liegen und entspannen" oder der/die "alles mögliche entdecken und erkunden - Reisetyp/e?

3. Was ist Dein ständiger Begleiter bzw. was/welche Sache hast Du immer dabei, wenn Du auf Reisen gehst?

4. Packst Du Deinen Koffer schon Wochen vorher oder bist Du eher spontan und packst 1-2 Tage vor der Reise?

5. Hast Du schon einmal ein Gericht, ein außergewöhnliches Getränk oder sonstiges kulinarisches von einer Reise zu Hause zubereitet oder nachgemacht?

6. Was war das Lustigste, was Du auf einer Reise erlebt hast?

7. Bist Du zu Hause eher rastlos und musst ständig unterwegs sein oder kannst Du Dich einigeln und einfach mal ein paar Tage in den eigenen vier Wänden die Seele baumeln lassen? 

8. Würdest Du woanders leben wollen, wenn Du könntest? Und wenn ja, wo wäre das?

9. Was hat Dich dazu gebracht, mit dem Bloggen anzufangen?

10. Kannst Du Dich noch an das Gefühl erinnern, als Du Deinen ersten Blogpost veröffentlicht hast und wie war das für Dich?

11. Hat das Bloggen etwas verändert? Deinen Alltag, Deine Einstellung oder sogar Dein Leben?

Ich bin schon sehr gespannt, wie die Fragen beantwortet werden und freue mich darauf die Antworten zu lesen.

Herzlichst,

Samstag, 27. September 2014

Apfel-Sahne-Torte mit selbstgemachter Karamellsoße

Beim letzten Familientreffen stand dieser wunderbare Apfel-Sahne-Kuchen auf der Kuchentafel. Ich musste sofort das Rezept erfragen und habe es noch mit einer selbstgemachten Karamellsoße verfeinert. Damit starte ich in die September-Runde des Blog-Events "ich backs mir" von Clara von tastesheriff.




Ich will es nie glauben, aber mein Papa sagt mir es so oft, Kind iss Äpfel! Dabei sind Äpfel wirklich sehr gesund und ein Sprichwort lautet ja auch:





















Also auf zum Apfelkuchen essen ;-)

Apfel-Sahne-Torte mit selbstgemachter Karamellsoße





















Zutaten für den Biskuitteig (Spring-Backform Ø 28 cm)
3 Eier
110g Mehl
1 TL Backpulver
80g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
Butter für die Form

Zutaten für den Apfelbelag
1 kg Äpfel (ich habe Cox Orange verwendet)
3 EL Zitronensaft
120 ml Apfelsaft
6 Blatt weiße Gelatine
70g Zucker
1 Prise Zimt

Zutaten für den Sahnebelag
400ml Sahne
2 Pckg. Bourbon Vanillezucker
2 Pckg. Sahnesteif

Zutaten für den Mandelkrokant
75g Mandelblättchen
1 EL Butter
2 EL Zucker

Zutaten für die Karamellsoße
100g Zucker
40g Butter
60ml Milch












































Zuerst wird der Biskuitteig hergestellt. Dazu die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Den Zucker und den Vanillezucker langsam einrieseln lassen und ca. 5 Minuten weiterschlagen, bis der Eischnee glänzt. Die Eigelbe verquirlen und vorsichtig auf niedrigster Stufe unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und über die Eischneemasse sieben. Mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben. Den Teig nun in die gefettete Backform einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C Umluft, 190°C Ober-/Unterhitze, auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen. Den Teig in der Form kurz abkühlen lassen und dann herauslösen.

Für den Apfelbelag die Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Die Apfelstücke mit dem Zucker, dem Zimt, dem Zitronensaft und dem Apfelsaft ca. 10 Minuten weichkochen. Die Gelatine nach Packungsbeilage einweichen, ausdrücken und in die heiße Apfelmasse einrühren. Die Masse mindestens 3 Stunden oder über Nacht kalt stellen, damit sie ausreichend gelieren kann.

Zum Schichten den Biskuitboden wieder in die Springform einlegen und nun den Sahnebelag herstellen. Dafür die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und den Vanillezucker langsam einrieseln lassen.

Zuerst die gelierte Apfelmasse und dann die Sahne auf dem Biskuitboden verteilen und glatt streichen. Den Kuchen nun ca. 30 Minuten kalt stellen. Der Mandelkrokant und die Karamelsoße werden erst kurz vor dem Servieren auf der Torte verteilt.












































Für den Mandelkrokant wird die Butter mit dem Zucker in einer Pfanne geschmolzen. Die Mandeln dazu geben und unter ständigem Rühren leicht bräunen. Den Krokant zum Auskühlen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Zum Herstellen der Karamellsoße, den Zucker in eine Pfanne geben und ohne zu rühren schmelzen lassen. Wenn der Zucker fast komplett geschmolzen ist, vorsichtig rühren, bis die Zuckersoße leicht gold-gelb ist. Mit einem Schneebesen schnell die Butter einrühren und danach die Milch unter ständigem Rühren langsam einfließen lassen. 

Vor dem Servieren den Mandelkrokant und die Karamellsoße über die Torte verteilen. Danach den Rahmen der Springform vorsichtig abnehmen.

Donnerstag, 25. September 2014

Kastanien-Aufstrich

Ganz in der Nähe von unserem schönen Zuhause in der Pfalz stehen zahlreiche Kastanienbäume. So viele, dass jedes Jahr im Oktober ein Wein- und Kastanienmarkt veranstaltet wird. Dann steht das ganze Waldgebiet rund um die Villa Ludwigshöhe im Zeichen der Kastanie. Es werden zum Teil sehr ausgefallene Waren angeboten, da ist ein Kastanienbrot oder ein Kastanien-Saumagen noch das "Normalste".  Ein Rundweg, der "Keschdeweg" führt die Gäste durch den Kastanienwald zur Villa Ludwigshöhe. Gemeinsam eröffnen eine Weinprinzessin und eine Keschdeprinzessin das Fest.












































Was es auf dem Fest allerdings noch nicht gibt, bzw. was ich noch nicht entdeckt habe, ist ein Kastanien-Aufstrich. Ich habe es mal ausprobiert und er schmeckt wahnsinnig lecker...

Kastanien-Aufstrich












































Zutaten für ca. 3 Gläser
400g Maronen (vorgekocht)
50g Kokosfett
50g Butter
50ml Milch
200ml Sahne
1/2 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote
75g Rohrzucker

Das Kokosfett und die Butter in einem Topf schmelzen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Milch und die Sahne zu dem Fett geben und mit einem Schneebesen verrühren, dann das Vanilleextrakt und den Rohrzucker hinzufügen und ebenfalls gut verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Maronen dazugeben und mit einem Handmixer zu einer Creme pürieren. Die Creme in die Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren.












































Um die Creme noch etwas zu "pimpen" kann man gemahlene Haselnüsse und/oder Zartbitterkakao unterrühren - schmeckt dann fast wie abgewandeltes Nutella ;-)

Freitag, 19. September 2014

Hähnchenschenkel aus der "Brine"

Was passiert mit dem Fleisch beim "Brining"? Brining kann man übersetzten mit "einlegen". Durch Brining wird das Fleisch - meistens verwendet man hier Hühnchen oder Truthahn - sehr zart und auf sanfte Weise gewürzt. Man verwendet diese Methode gerne dann, wenn ein Fleischstück gegrillt werden soll und dabei schnell austrocknet, weil die Grillzeit sehr lange sein kann. Legt man das Fleisch aber vorher in die "Brine", nimmt es so viel Flüssigkeit auf, dass es nicht austrocknen kann. Der normale Vorgang sieht vor, das Fleisch in der Brine 24 Stunden einzulegen.












































Zutaten für die Brine (für 4 große Hähnchenschenkel)
1 L Wasser
70g Salz
30g Zucker

Die Hähnchenschenkel abwaschen, trockentupfen und in ein großes Behältnis legen.












































Die Brine ansetzen und über die Hähnchenschenkel gießen. Das Fleisch muss komplett bedeckt sein, eventuell muss man noch etwas mehr von der Brine ansetzen. Am besten verwendet man ein Behältnis mit Deckel. Das Behältnis auf jeden Fall abdecken und für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Nach Ablauf der 24 Stunden das Fleisch aus der Brine nehmen und mit Küchenpapier gut abtupfen. Nach Belieben würzen, allerdings muss man mit Salz vorsichtig sein, da das Fleisch von der Brine eigentlich schon genug Salz aufgesogen hat.

Ich habe zum Würzen die Würzmischung "Kick'n Chicken" von Weber verwendet.























Das Fleisch nun im Backofen bei 190°C (Umluft) ca. 45 Minuten garen.









































Als Beilage reichte ich selbstgemachtes Brot und frischen Salat ;-)

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